7.9.2021

Zwischenbewertung des Beschleunigungsplans für Bildungsinnovationen mit ICT

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Im Auftrag des niederländischen Ministeriums für Bildung, Kultur und Wissenschaft führte Dialogic die Zwischenevaluierung des Beschleunigungsplans zur Bildungsinnovation mit ICT 2018-2022 durch. Im Beschleunigungsplan arbeiten die VSNU, VH und SURF gemeinsam an Bildungsinnovationen mit ICT. In acht verschiedenen Zonen zu spezifischen Themen arbeiten 39 Hochschuleinrichtungen zusammen. Darüber hinaus wurden als Reaktion auf die Auswirkungen von COVID-19 auf das Hochschulwesen zwei Arbeitsgruppen zu digitalem Fernprüfen und Online-Unterricht in praktischen Fähigkeiten gegründet. Die übergreifende Ambition des Beschleunigungsplans besteht darin, "die Chancen, die die Technologie dem niederländischen Hochschulwesen bietet, maximal zu nutzen". Diese breite Ambition ist in drei Unterambitionen unterteilt: 1) Verbesserung der Verbindung zwischen Bildung und Arbeitsmarkt; 2) Flexibilisierung der Bildung; 3) Klüger und besser lernen mit Technologie. In der Zwischenevaluierung hat Dialogic untersucht, inwieweit der Beschleunigungsplan bisher dazu beigetragen hat, die formulierten Ambitionen zu erfüllen, welche Erwartungen für die nächsten zwei Jahre bestehen und inwieweit (neue) Ambitionen nach Abschluss des Beschleunigungsplans verfolgt werden können. Die interviewten Beteiligten sind überzeugt von dem Mehrwert ihrer Beiträge zur Verbesserung des Hochschulwesens und sind zufrieden mit dem bisher Erreichten. In der Anfangsphase des Beschleunigungsplans wurde viel Zeit darauf verwendet, sich kennenzulernen, Pläne für die verschiedenen Zonen auszuarbeiten und einen Konsens zu erzielen. Nach Ablauf von zwei Jahren scheinen verschiedene Zonen mehr Fahrt aufzunehmen; inzwischen wurden über 100 konkrete Produkte entwickelt, große Finanzierungsanträge gestellt und neue Pilotprojekte gestartet oder werden in Kürze beginnen. In Bezug auf die Ambitionen des Beschleunigungsplans stellen wir fest, dass diese auf Zonenebene nicht immer erkannt werden. Wenn die formulierten Ambitionen erkannt werden, empfinden Beteiligte sie als sehr breit, ohne klare Aufgabenstellung oder konkrete Richtung, was genau erreicht werden soll. Diese Breite wird einerseits als Stärke empfunden, da Raum für innovative Aktivitäten gelassen wird, deren Ergebnisse noch nicht feststehen. Andererseits bedeutet dies, dass der Einfluss des Beschleunigungsplans auf die Ambitionen nicht genau bestimmt werden kann. Teilnehmer äußern eine breite Wertschätzung für die Produkte und das Netzwerk. Die Zusammenarbeit zwischen Einrichtungen, bei der Einrichtungen selbst zur Bildungsinnovation beitragen, wird als wichtige Stärke angesehen. Verschiedene Beteiligte betonen, dass die Bewahrung dieses Mehrwerts für das Hochschulwesen wichtig ist. Die Erwartung ist, dass dies nicht automatisch (vollständig) von den Einrichtungen selbst übernommen wird, sondern dass sowohl die Unterstützung als auch die Anregung der Einrichtungen wichtig bleiben. Allerdings scheinen nur wenige Beteiligte einen Mehrwert in einem zweiten Beschleunigungsplan nach dem gleichen Modell zu sehen. Dabei wird angemerkt, dass der Beschleunigungsplan einen Impuls gegeben hat, aber dass die weitere Umsetzung auf die gleiche Weise diese Energie und Anstrengungen nur schwer beibehalten könnte. Basierend auf unserer Untersuchung haben wir fünf Empfehlungen für das Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft und den Beschleunigungsplan formuliert: 1. Streben Sie konkrete Ziele der Zonen für 2023 an. 2. Investieren Sie weiterhin in die Verbreitung und Kommunikation von Ergebnissen, auch an die eigenen Teilnehmer. 3. Investieren Sie in die Aufrechterhaltung des Interesses und der Aktivitäten im Bereich der digitalen Bildung und Bildungsinnovationen nach der COVID-19-Krise. 4. Gewährleisten Sie die Rahmenbedingungen für Bildungsinnovationen mit ICT nach Abschluss des Beschleunigungsplans. 5. Prüfen Sie eine aktivere Rolle für das Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft. Ein tieferes Verständnis der Ergebnisse der Zwischenevaluierung und eine weitere Begründung der Empfehlungen sind im Bericht zu finden, der kürzlich dem Parlament vorgelegt wurde. Den Bericht finden Sie hier: rijksoverheid.nl. Für weitere Informationen zum Beschleunigungsplan besuchen Sie bitte die Website versnellingsplan.nl.