Bildung

Gute Bildung wirkt nachhaltig.

Gute Bildung ist entscheidend für die maximale Entfaltung von Menschen, eine gesunde und widerstandsfähige Wirtschaft und Arbeitsmarkt sowie die Bewältigung großer gesellschaftlicher Herausforderungen. Aus diesem Grund führt Dialogic Forschungen zu verschiedenen Bildungsthemen durch. Nachstehend finden Sie eine Übersicht einiger unserer wichtigsten Forschungsthemen in diesem Bereich.

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Die erforderlichen Fähigkeiten für die gesellschaftlichen Herausforderungen von heute.

Monitoring und Evaluierung der Bildungspolitik und von Bildungseinrichtungen

Zu guter staatlicher Politik gehören gutes Monitoring und eine gute Evaluierung. Dialogic ist seit mehr als 25 Jahren darauf spezialisiert, unter anderem im Bildungsbereich. Dialogic verfügt über umfangreiches quantitatives Fachwissen und weiß Bildungsdaten beispielsweise von Statistics Netherlands (CBS, dem niederländischen Statistikamt) gezielt zu nutzen. Darüber hinaus bietet Dialogic Expertise zu zahlreichen Evaluierungsprotokollen, die im Bildungsbereich relevant sind, wie SEP, EMTO, RPE und Evaluierungen unabhängiger Verwaltungsorgane (zbo) in den Niederlanden.

Dialogic führt auch Evaluierungen von Einrichtungen durch, die mit Bildung befasst sind. Dabei können wir auch als unterstützende Sekretariatsstelle für eine Evaluierungskommission fungieren. Dialogic ist mit der Arbeitsweise von Bildungseinrichtungen, insbesondere im Hochschulbereich, sowie mit den Beziehungen zwischen Bildungseinrichtungen und ihren Stakeholdern bestens vertraut. Wir verfügen über umfassende Erfahrung in der Organisation und Begleitung von Vor-Ort-Besuchen.

Digitalisierung der Bildung

Die Digitalisierung bietet der Bildung viele Chancen, aber auch Herausforderungen. Grob lässt sich zwischen der Digitalisierung (1) der Organisation des Bildungswesens, (2) der Unterrichtserteilung und (3) der Bildungsinhalte unterscheiden. Die Digitalisierung im Bildungswesen ist dabei kein Selbstzweck, sondern ein Mittel, um eine höhere Bildungsqualität und eine bessere Fähigkeit zur Anbindung an Gesellschaft und Arbeitsmarkt zu erreichen.

Dialogic untersucht diese Entwicklungen aus technologischer, wirtschaftlicher und politischer Perspektive. Wir verfügen unter anderem über Kenntnisse zu digitalen Bildungsinfrastrukturen, Studien- und Lerndaten, KI, Informationssicherheit und Datenschutz sowie digitaler Kompetenz. Zudem untersuchen wir die Position von Big Tech im Bildungswesen und die Abhängigkeit von großen Technologieunternehmen, beispielsweise bei der Gestaltung digitaler Infrastrukturen und der Verfügbarkeit von Alternativen. Darüber hinaus haben wir Erfahrung mit Entwicklungen wie Edu-V, in deren Rahmen Vereinbarungen getroffen werden, um ein sicheres, zuverlässiges und zukunftsfähiges digitales Ökosystem für das Bildungswesen zu schaffen.

Lehrmittel und der Lehrmittelmarkt

Lehrmittel befinden sich stark im Wandel. Digitalisierung, offene Bildungsmaterialien und neue Bildungsformen verändern sowohl das Angebot an Lehrmitteln als auch die Art und Weise, wie Schulen und Lehrkräfte diese auswählen und nutzen. Gleichzeitig stellen sich Fragen zu Wettbewerb und öffentlichen Werten: Gibt es ausreichend Auswahl, entsprechen die verfügbaren Lehrmittel den Bedürfnissen des Bildungswesens und welche Rolle können öffentliche Akteure dabei spielen?

Dialogic untersucht sowohl die Nachfrage- als auch die Angebotsseite des Lehrmittelbereichs. Auf der Angebotsseite erfassen wir Anbieter, Produkte und Marktstrukturen, u. a. für den regulären Unterricht und den digitalen Fernunterricht. Auf der Nachfrageseite untersuchen wir, wie Schulen und Lehrkräfte Lehrmittel auswählen und nutzen und welche Bedürfnisse und Hindernisse sie dabei erleben. Dabei verfügen wir über spezifische Kenntnisse zu offenen Bildungsmaterialien, einschließlich ihrer Nutzung durch Lehrkräfte sowie der Bedürfnisse und Voraussetzungen für eine breitere Anwendung. Außerdem untersuchen wir neue Entwicklungen in der Lehrmittellandschaft, wie das Angebot an Lehrmitteln für digitalen Fernunterricht und das Verhältnis zwischen öffentlichen und privaten Akteuren.

Chancengleichheit und Zugänglichkeit im Bildungswesen

Der Zugang zu und die Teilnahme an guter Bildung sind nicht für alle selbstverständlich. Unterschiede in Herkunft, Unterstützungsbedarf und persönlichen Umständen können sich auf Bildungschancen auswirken. Auch die Ausgestaltung des Bildungswesens selbst kann Hürden für die Teilnahme schaffen. Bildung kann als Motor für Chancengleichheit wirken oder im Gegenteil Chancenungleichheit verstärken. Die Vermeidung von Chancenungleichheit ist sowohl für Schülerinnen, Schüler und Studierende als auch für die gesamte Gesellschaft wichtig.

Dialogic untersucht Fragestellungen rund um Chancengleichheit und die Zugänglichkeit des Bildungswesens sowie die Wirkung von Maßnahmen, die auf den Abbau von Hindernissen ausgerichtet sind. Dabei betrachten wir Unterschiede zwischen Gruppen von Schülerinnen, Schülern und Studierenden, aber auch die Art und Weise, wie Schulen, Kooperationsverbünde und andere Akteure darauf reagieren. Wir verfügen unter anderem über Erfahrung mit Forschung zu Schulabbrüchen, Schülerinnen und Schülern, die nicht zur Schule gehen können, sowie den Möglichkeiten des digitalen Fernunterrichts für Schülerinnen und Schüler, für die der reguläre Unterricht vorübergehend oder dauerhaft nicht geeignet ist.

Abstimmung zwischen Bildung und Arbeitsmarkt

Eine gute Abstimmung zwischen Bildung und Arbeitsmarkt ist für Studierende, Bildungseinrichtungen, Arbeitgeber und die Gesellschaft insgesamt von Bedeutung. Eine der Aufgaben des Bildungswesens besteht darin, Menschen auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten, damit sie sich dort weiterentwickeln und zu gesellschaftlichen Herausforderungen beitragen können.

Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt können Auswirkungen auf die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten haben, während Entwicklungen im Bildungswesen wiederum das verfügbare Arbeitskräfteangebot beeinflussen. Dialogic forscht zur Abstimmung zwischen Bildung und Arbeitsmarkt und zur Rolle der Studienwahl dabei und beobachtet die Abstimmung zwischen Bildung und Arbeitsmarkt in mehreren Sektoren. Hier finden Sie weitere Informationen über unsere Arbeitsmarktforschung.

Internationalisierung der Bildung

Bildung findet zunehmend in einem internationalen Kontext statt. Studierende und Beschäftigte sind international mobil, Bildungseinrichtungen arbeiten grenzüberschreitend zusammen und die niederländische Bildungspolitik wird von europäischen und internationalen Entwicklungen beeinflusst.

Dialogic untersucht die Auswirkungen der Internationalisierung im Bildungswesen. Dabei betrachten wir beispielsweise internationale Zusammenarbeit, europäische Bildungsprogramme und die Position niederländischer Bildungseinrichtungen im internationalen Vergleich. Darüber hinaus ist Dialogic auf die Durchführung internationaler Vergleiche spezialisiert, um Entwicklungen im niederländischen Bildungswesen in einen breiteren Kontext einzuordnen.

Was wir aus der Forschung lernen

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