15.12.2016

Cross-overs und Industriepolitik

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Bei der Steuerung einer Wirtschaft können Regierungen verschiedene Rollen übernehmen, die von der Schaffung von Rahmenbedingungen bis zur gezielten Unterstützung bestimmter Wirtschaftszweige reichen. Obwohl die Debatte über die Notwendigkeit einer Industriepolitik selten verstummt, ist sie in jüngster Zeit wieder aufgeflammt, unter anderem durch Veröffentlichungen wie Mazzucatos 'The Entrepreneurial State'. Darin wird dargelegt, wie wichtig Regierungen für einige Innovationsprozesse waren, die die Welt im letzten Jahrhundert maßgeblich verändert haben. Oft sind es Unternehmen, die mit neuen Produkten und Dienstleistungen experimentieren, aber Tempo und Ausrichtung solcher Entwicklungen sind zweifellos auch vom Regierungshandeln abhängig. Der Glaube daran, dass Regierungen Innovationen vorantreiben können, ist weit verbreitet. Es gibt jedoch keine Einigkeit darüber, wie dies am besten erreicht werden kann. Die Geschichte lehrt uns, dass es keine garantierten Erfolg gibt, wenn Regierungen ihre stärksten Volkswirtschaften unterstützen oder sich stattdessen bemühen, neue Schwerpunktbereiche festzulegen. Es stellt sich als schwierige Aufgabe heraus, eine Strategie zu formulieren, wer und auf welche Weise unterstützt werden sollte. Wie bereits von Foray et al. angemerkt, als sie ihr Konzept der 'intelligenten Spezialisierung' einführten: Es besteht ein Bedarf an Perspektiven, die Politikern helfen können, Industriepolitik auf kluge Weise zu gestalten. In diesem Bericht untersuchen wir, welche Wissensgebiete als relevante Querschnitte angesehen werden können. In dieser (explorativen) Studie beschränken wir uns in diesem Zusammenhang darauf, Querschnittsbranchen zu identifizieren.