18.4.2019

Forschung zu fachübergreifendem Betrug

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Der Missbrauch sozialer Leistungen hat oft weitreichende gesellschaftliche Auswirkungen und erstreckt sich über den direkten finanziellen Schaden für die Regierung hinaus. Er untergräbt die Akzeptanz sozialer Leistungen und beeinträchtigt das Rechtsempfinden. Betrüger suchen kontinuierlich nach Schwachstellen in Regelungen oder Systemen, um sich daraus finanzielle oder wirtschaftliche Vorteile zu verschaffen. Die Koordination von Leistungsmissbrauch nimmt zunehmend auf organisiertem Niveau zu. Häufig erfolgt dabei eine betrügerische Zusammenarbeit zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Dabei werden beispielsweise Scheinverträge, fingierte Beschäftigungsverhältnisse, Insolvenzbetrug sowie Vermittler und Strohmänner ('Strohmänner') eingesetzt. Ein aktuelles Beispiel für organisierten Leistungsbetrug, das viel Aufsehen erregt hat, ist der groß angelegte Betrug polnischer Arbeitsmigranten. Auch aufgrund dieser Affäre möchte die Abteilung für Durchsetzung und Datenaustausch des Ministeriums für Soziales & Arbeitsmarkt (SZW) ihr Wissen im Bereich des organisierten Betrugs erweitern. Aus diesem Grund hat SZW Dialogic darum gebeten, Untersuchungen zu den Mustern im organisierten Betrug (und dessen Bekämpfung) in vier Bereichen außerhalb der sozialen Leistungen durchzuführen. Dies ist eine Fortführung unserer früheren Untersuchung für WODC zu Dunkelziffern in der Kriminalität ('Im Dunkeln tasten'). Anfangs konzentrieren wir uns auf Insolvenzbetrug, Steuerbetrug, Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen und Umweltbetrug. Die Ergebnisse der Untersuchung werden voraussichtlich Ende September 2019 verfügbar sein.