18.7.2022

Studie zum Verwaltungsabkommen zur Flexibilisierung der Lehrerausbildung

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Am 12. Oktober 2020 schloss der Minister für Bildung, Kultur und Wissenschaft mit dem Verband der Fachhochschulen und den Universitäten der Niederlande das Verwaltungsabkommen zur Flexibilisierung der Lehrerausbildung. Mit diesem Abkommen soll Lehrern die Möglichkeit geboten werden, ihre Ausbildung stärker auf ihre bereits erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen sowie auf die berufliche Praxis zuzuschneiden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Maßnahmen für Quereinsteiger. Diese Gruppe profitiert erheblich von maßgeschneidertem Unterricht, der ihre bereits erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten berücksichtigt. Darüber hinaus stehen diese Personen vergleichsweise schnell dem Arbeitsmarkt zur Verfügung, und es wird vermutet, dass Investitionen in Quereinsteiger eine schnelle und effektive Maßnahme zur Bewältigung des Lehrermangels darstellen. Im Verwaltungsabkommen sind drei 'Kategorien' von Ambitionen enthalten: gemeinsame Ambitionen des Verbandes der Fachhochschulen und der Universitäten der Niederlande, Ambitionen für die Fachhochschullehrerausbildungen und Ambitionen für die Universitätslehrerausbildungen. Der Verband der Fachhochschulen und die Universitäten der Niederlande haben unterschiedliche Ansätze gewählt. Der Verband der Fachhochschulen konzentriert sich auf die Erweiterung der Arbeit mit Lernergebnissen in allen Fachhochschullehrerausbildungen. Die Universitäten der Niederlande haben sich für einen Ansatz mit mehreren Projekten entschieden, an denen verschiedene Koalitionen von universitären Lehrerausbildungen teilnehmen. Das Verwaltungsabkommen umfasst 10 verschiedene Programmlinien, die auf 35 (ziemlich konkrete) angestrebte Ergebnisse hinarbeiten. Das Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft hat Dialogic und Oberon beauftragt, eine Evaluierung des Verwaltungsabkommens durchzuführen. In dieser Studie werden wir qualitativ auf den Prozess und die (erfahrenen) Auswirkungen des Verwaltungsabkommens eingehen. Darüber hinaus werden wir Untersuchungen zu möglichen quantitativen Indikatoren durchführen, um die Auswirkungen des Verwaltungsabkommens zu messen. Konkret besteht die Studie aus Deskriptivstudien, explorativen Interviews mit übergeordneten Organisationen (n=10), vertiefenden Interviews mit Lehrerausbildungen (n=50) und Fallstudien von Lehrerausbildungen, an denen Dozenten, Studenten sowie Vertreter von Praktikumsplätzen und Arbeitgebern beteiligt werden (n=4). Die Studie wird zu zwei Berichten führen. Ein Zwischenbericht wird Ende 2022 vorgelegt. Der Schlussbericht wird Anfang 2024 veröffentlicht.