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Was sind die wahrgenommenen Bedürfnisse verschiedener Sektoren nach Breitbandkonnektivität, entweder durch Dienstleistungen von spezialisierten Betreibern oder durch Breitbandkommunikation in Eigenregie, und wie viel Frequenzspektrum wird benötigt, um diesen Bedarf zu decken?
In nahezu allen untersuchten Sektoren wird ein wachsender Bedarf an breitbandiger drahtloser Kommunikation gesehen. Die treibenden Kräfte dahinter sind qualitativ hochwertiges Videostreaming, insbesondere für VR- und AR-Anwendungen, und die Zentralisierung von Expertise. Viel der geforderten Konnektivität kann nun oder (voraussichtlich) in Zukunft über generische Netze (PLMN) bereitgestellt werden. Kunden geben an, dass sie Konnektivität bevorzugt als Dienst auf Basis generischer Technologien nutzen möchten, aufgrund der dadurch gebotenen Ökosystemvorteile. Die geforderte Kontrolle über die Infrastruktur, den Dienst und die Ausrüstung (zur Gewährleistung zukünftiger Abdeckung, Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit) ist der Hauptgrund, warum Kommunikation nicht als Dienstleistung eingekauft wird. Die Verfügbarkeit der geforderten Dienstleistung auf dem Markt richtet sich zudem nach dem Anwendungsskalenniveau.
Aus unserer Untersuchung und Gesprächen mit dem Markt ergibt sich, dass 40 MHz die naheliegendste Menge an Spektrum ist, die für spezifische Anwendungen zugewiesen werden sollte, basierend auf TDD und exklusiver Kontrolle über das Spektrum auf dem eigenen (Campus) Gelände und innerhalb der eigenen Gebäude.
Diese Einschätzung basiert auf folgenden Argumenten:
- Der geforderte Bedarf an Kapazität für spezifische Anwendungen ist kurzfristig noch relativ begrenzt. Mit einem LTE-Träger von 20 MHz (TDD) kann unter idealen Bedingungen derzeit eine Durchsatzrate von 1 Gbit/s pro Standort erreicht werden. Eine Menge von 40 MHz (ungepaartes) Spektrum deckt somit den ermittelten Kapazitätsbedarf ab.
- Eine größere Menge an Spektrum als 40 MHz führt wahrscheinlich zu ineffizienter Spektrumnutzung: Die Ausrüstung (Lizenzen) ist teurer, und es gibt kaum Anwendungen, die so viel Kapazität benötigen und nicht durch Alternativen erschlossen werden können. Das Hinzufügen von Basisstationen ist für Nutzer spezifischer Anwendungen zudem oft relativ einfach.
- LTE ist am effizientesten bei der Verwendung von Trägern von 20 MHz (darüber können Träger kombiniert werden). Zudem bleibt die Möglichkeit bestehen, mit angemessener Effizienz zwei Netze (jeweils 20 MHz oder 2x10 MHz) einzurichten.
- Obwohl 2x20 MHz Spektrum (basierend auf FDD) den Bedarf decken könnte, wird TDD bevorzugt, aufgrund der typischerweise höheren geforderten Upload-Kapazität, die spezifische Anwendungen erfordern (FDD kann hierauf dynamisch reagieren). Dennoch ist TDD weniger geeignet in Situationen mit vielen Terminals und wenn verschiedene Benutzer dasselbe Spektrum gemeinsam nutzen.


