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In den Niederlanden gilt eine differenzierte Mehrwertsteuer. Der Grundsatz besagt, dass alle Waren und Dienstleistungen dem allgemeinen Satz von 21% unterliegen. Der reduzierte Satz von 9% bildet die Ausnahme. Diese Evaluierung konzentriert sich auf die Wirksamkeit und Effizienz des reduzierten Mehrwertsteuersatzes. Zur Untersuchung wurden folgende Forschungsmethoden eingesetzt: Deskstudie, Interviews, Einsatz von Fachexperten, Datenanalysen, Analyse von Implementierungsinformationen und Analyse rechtlicher Verfahren.
Wirksamkeit
Der reduzierte Mehrwertsteuersatz ist hinsichtlich (1) integraler Ziele und (2) Produktgruppen unterschiedlich wirksam. Auf Grundlage der integralen Ziele kommen wir zu den folgenden Schlussfolgerungen:
- Der reduzierte Mehrwertsteuersatz führt zu einer geringeren Steuerlast bei weniger Vermögenden und ist somit wirksam. Das Ausmaß, in dem die Verbraucher von der Mehrwertsteuersenkung profitieren (und nicht die Verkäufer), variiert je nach Produktgruppe und hängt vor allem von der Elastizität von Angebot und Nachfrage ab.
- Der reduzierte Mehrwertsteuersatz führt in bestimmten Fällen zu einer höheren Konsumation von Konsumgütern und ist daher teilweise wirksam. Das Ausmaß des erhöhten Absatzes variiert zwischen Produktgruppen.
- Der reduzierte Mehrwertsteuersatz fördert in bestimmten Fällen bestimmte Sektoren und ist somit teilweise wirksam. Das Ausmaß, in dem Sektoren unterstützt werden, variiert zwischen Produktgruppen.
- Der reduzierte Mehrwertsteuersatz führt in bestimmten Fällen zu mehr Beschäftigung und ist somit teilweise wirksam. Wir stellen fest, dass er zur Schaffung von Arbeitsplätzen im Zierpflanzenbau und möglicherweise auch in arbeitsintensiven Dienstleistungen und im Museumsektor wirksam ist.
Effizienz
Im Allgemeinen ist der reduzierte Mehrwertsteuersatz kein effizientes Instrument zur Erreichung der angestrebten Ziele. Auf Basis integraler Ziele kommen wir zu folgenden Schlussfolgerungen:
- Der reduzierte Mehrwertsteuersatz ist kein effizientes Instrument zur Verringerung der Steuerlast bei weniger Vermögenden. Anhand einer quantitativen Analyse kommen wir zu dem Schluss, dass der reduzierte Mehrwertsteuersatz ein sehr ineffizientes Instrument ist, um die Steuerlast bei weniger Vermögenden zu verringern. Je vermögender ein Haushalt ist, desto mehr (!) profitiert er von der reduzierten Mehrwertsteuer. Die 50% vermögendsten Haushalte profitieren doppelt so stark von der reduzierten Mehrwertsteuer wie die 50% am wenigsten vermögenden Haushalte. Nur 10% der Unterstützung kommen bei den 20% am wenigsten vermögenden Haushalten an. Um €1 bei den 10% am wenigsten vermöglichen Haushalten anzukommen, müssen insgesamt fast €20 ausgegeben werden. Produktgruppen, die nicht zur Verringerung der Steuerlast beitragen, verringern die Effizienz in diesem Kontext.
- Es ist wahrscheinlich, dass der reduzierte Mehrwertsteuersatz kein effizientes Instrument zur Steigerung des Konsums von Konsumgütern ist. Eine Quantifizierung ist nicht möglich.
- Es ist nicht möglich einzuschätzen, ob die Unterstützung von Sektoren durch den reduzierten Mehrwertsteuersatz effizient ist. Auch hier ist eine Quantifizierung der Effizienz nicht möglich. Die Unterstützung bestimmter Sektoren passt nicht gut zur Effizienz der Politik aus einer breiteren Perspektive.
- Die Schaffung von mehr Arbeitsplätzen durch den reduzierten Mehrwertsteuersatz ist wahrscheinlich nicht effizient. Die Kosten für die Schaffung eines Arbeitsplatzes könnten höher liegen als das Einkommen, das mit diesem Arbeitsplatz verbunden ist.
Poicy-Optionen und Empfehlungen
In der Regel gibt es bessere alternative Instrumente als die reduzierten Mehrwertsteuersätze, um die genannten politischen Ziele zu erreichen.
- Bessere Alternativen zur Verringerung der Steuerlast bei weniger Vermögenden sind auf weniger vermögende Haushalte ausgerichtete Zuschläge oder Einkommenssteuersenkungen.
- Gezielte Subventionen für Produzenten und/oder Verbraucher scheinen effizienter zu sein, um den Konsum von Konsumgütern zu fördern, als der reduzierte Mehrwertsteuersatz. Subventionen haben jedoch auch ihre Einschränkungen und Herausforderungen. Auch Informationskampagnen sind ein Weg, um das Ziel zu erreichen.
- Gezielte Subventionen an Produzenten scheinen eine effizientere Option für die Unterstützung von Sektoren zu sein als der reduzierte Mehrwertsteuersatz.
- Das gezielte Senken der Arbeitskosten ist ein effizienteres Instrument zur Schaffung von mehr Arbeitsplätzen als der reduzierte Mehrwertsteuersatz.
Mehr über die Forschung erfahren? Fragen Sie Reg Brennenraedts oder Jasper Veldman.