23.3.2021

Impact Förderprogramm für Offene und Online-Bildung

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Im Auftrag von SURF hat Dialogic eine Auswirkungsmessung des Förderprogramms Offene und Online-Bildung durchgeführt. Dieses Programm, das SURF seit 2015 im Auftrag des Ministeriums für Bildung, Kultur und Wissenschaft durchführt, zielt darauf ab, Hochschulen zur Entwicklung von Methoden, Materialien und Tools für offene und Online-Bildung zu motivieren. Für die von SURF veröffentlichte thematische Ausgabe Wiederverwendung von offenen Lernmaterialien wurde unser Forscher Max Kemman in dem Artikel Förderung der Wiederverwendung von Lernmaterialien durch Fachgemeinschaften interviewt. Aus der Auswirkungsmessung ergab sich, dass Tools, die im Bereich Online-Bildung entwickelt werden, innerhalb der Institution Verwendung finden, während Lernmaterialien aus dem Bereich Offene Lernmaterialien oft zu fachspezifisch sind, um außerhalb des Studiengangs genutzt zu werden. Andererseits wurde festgestellt, dass die Ergebnisse im Bereich Offene Lernmaterialien eher außerhalb der eigenen Institution wiederverwendet werden, aber kaum innerhalb derselben Institution. Dies liegt daran, dass die Materialien oft fachspezifisch sind und daher für ähnliche Studiengänge an anderen Institutionen interessant sind. Es gibt nach wie vor einige Zweifel hinsichtlich der Nachhaltigkeit offener Lernmaterialien aufgrund der Qualität, Vielfalt und Urheberrechte von Lernmaterialien. Die Nachhaltigkeit von Projekten im Bereich Offene Lernmaterialien liegt daher insbesondere im Bereich der Fachgemeinschaften, in denen offene Lernmaterialien entwickelt werden. Diese Fachgemeinschaften führen nicht nur zu einem verstärkten Austausch von Lernmaterialien, sondern auch zu einem regen Austausch von Wissen und Erfahrungen. Die Auswirkung des Förderprogramms zeigt sich nicht nur in konkreten Tools und Lernmaterialien, die entwickelt werden, sondern auch in einem gesteigerten Bewusstsein der Teilnehmer für die Möglichkeiten innovativer Anwendungen und Zusammenarbeit. Mehr über diese Studie oder die Digitalisierung im Hochschulbereich erfahren? Dann kontaktieren Sie Max Kemman.