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Im Auftrag des WODC hat Dialogic gemeinsam mit einem eigenen Team des WODC Nachforschungen zur Art und zum Ausmaß der nicht registrierten Kriminalität betrieben - der berüchtigten "Dunkelziffer an Verbrechen".
In den Niederlanden nimmt die registrierte Kriminalität seit Jahren ab. Die (offene) Frage ist nun, ob tatsächlich ein Rückgang vorliegt oder ob einfach weniger Kriminalität erfasst wird - sprich eine Zunahme der "Dunkelziffer". Das Problem besteht darin, dass sich diese sogenannte "Dunkelziffer" größtenteils außerhalb des Justizbereichs abspielt. Das Ziel dieser Untersuchung ist es daher, mehr Einblick in die Art und das Ausmaß dieser Dunkelziffer zu erhalten.
In der Untersuchung konzentrierte sich Dialogic insbesondere auf Cyberkriminalität, horizontale Betrügereien (Insolvenzbetrug, Online-Handelsbetrug, Versicherungsbetrug) und organisierte Kriminalität (Drogenanbau, Menschenhandel, kriminelle Netzwerke). Denn es wird erwartet, dass diese Phänomene einen großen Teil der nicht registrierten Kriminalität ausmachen und dass diese Themen durch konventionelle Registrierungsalternativen (wie Opferbefragungen) kaum oder gar nicht erfasst werden. In der Untersuchung beschreiben wir unter anderem eine Reihe neuer alternativer Methoden, die wir in einigen Fällen konkret angewandt haben.
Am 21. Dezember 2018 informierte Minister Grapperhaus die Zweite Kammer über die Untersuchung.
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