11.3.2009

Seminar "Regierungswebsites, die für Benutzer funktionieren"

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Die Niederlande gehören zu den Ländern mit der höchsten Internetnutzung weltweit. Mehr als 80% der Niederländer haben Zugang zum Internet. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die niederländische Regierung immer mehr Dienste im Internet anbietet. Die stillschweigende Annahme ist, dass das Internet ein allgemein zugänglicher Kanal ist und Bürger*innen diese Dienste daher nutzen können.

 

Diese Annahme erweist sich als falsch. In der Praxis haben sehr viele Bürger*innen große Probleme bei der Nutzung von Regierungswebsites. Sie stützen sich auf falsche Informationen oder finden überhaupt nicht die gesuchten Informationen. Die tatsächliche effektive Nutzung von Informationen und öffentlichen Diensten im Internet liegt wahrscheinlich noch unter 40%.

 

Der Mangel an benutzerfreundlichen Websites ist für alle niederländischen Bürger*innen ein Problem, betrifft aber in noch höherem Maße diejenigen, die Probleme beim Lesen haben. Davon gibt es über 1,5 Millionen. Sie sind Analphabeten, leiden an Legasthenie, haben eine (visuelle) Beeinträchtigung oder beherrschen die niederländische Sprache nicht ausreichend.

 

Wir sind der Meinung, dass das Internet große Chancen für Inklusion bietet. Die derzeitigen Hindernisse sind nicht inhärent dem Internet selbst, sondern entstehen durch die Art und Weise, wie das Internet derzeit genutzt wird. Websites können sehr wohl so gestaltet und aufgebaut werden, dass sie den Zugang zu Informationen und Diensten ermöglichen, die bisher großen Bevölkerungsgruppen nicht zugänglich waren.

 

Die sogenannten Webrichtlinien zielen darauf ab, die Bauqualität von Regierungswebsites zu verbessern. Dadurch sollte letztendlich die Zugänglichkeit stark verbessert werden. In der Praxis gestaltet sich die Einführung der Webrichtlinien jedoch schwierig. Offenbar überwiegen für viele Gemeinden die Vorteile nicht die Kosten. Ein Problem bei den Webrichtlinien ist, dass sie sich hauptsächlich auf die Technik konzentrieren. Der Benutzer selbst bleibt weitgehend außer Acht.

 

Unserer Meinung nach sollte die Inklusion von Bürger*innen sich auch auf das Design und den Bau von Regierungswebsites erstrecken. Wir sollten aufhören, hinter dem Rücken der Benutzer*innen, Bürger*innen und Zielgruppen verschiedene Regeln und Verpflichtungen aufzustellen. Die Alternative liegt auf der Hand: Nehmen wir Bürger*innen und Benutzer*innen ernst und fragen wir sie selbst, was sie von Regierungswebsites halten. Dann öffnet sich oft eine Welt. Für verschiedene Probleme bezüglich der Zugänglichkeit gibt es praktische und erschwingliche Lösungen, die von den Benutzer*innen in der Praxis begeistert angenommen werden. Die tatsächliche Nutzung sollte daher immer der Ausgangspunkt für das (Neu-)Design von Regierungswebsites sein, nicht eine sterile Reihe theoretischer Regeln.

 

Noch einmal, das Internet bietet aus unserer Sicht große Chancen für Inklusion. Es gibt zahlreiche interessante Möglichkeiten. Am Mittwoch, dem 13. Mai, veranstalten wir ein Seminar, in dem ein Überblick über den aktuellen Stand gegeben wird, bei dem einige Benutzer*innen mit Sprachproblemen selbst zu Wort kommen und bei dem einige konkrete Lösungen gezeigt werden, durch die Regierungswebsites wirklich für ihre Benutzer*innen funktionieren können.

 

Für weitere Informationen und zur Anmeldung für das kostenlose Seminar "Regierungswebsites, die für Benutzer*innen arbeiten" können Sie sich an Robbin te Velde oder Barbera van den Berg wenden.

Datum: 13. Mai 2009, 14.00 bis 17.00 Uhr
Ort: Game-Gebäude, Goeman-Borgesiuslaan 77, Utrecht