27.5.2024

Spielen mit Werbung

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Mit dem Verhaltenskodex für Werbeaktionen im Glücksspiel können Glücksspielanbieter auch Glücksspiele veranstalten, um ihr Glücksspielangebot zu bewerben. Obwohl Werbeaktionen im Glücksspiel nicht per se schädlicher sind als andere Werbeaktionen und Glücksspielanbieter den Verhaltenskodex anscheinend nicht nutzen, um Werbevorschriften zu umgehen, herrscht derzeit Unklarheit. Dies geht aus einer Untersuchung hervor, die Dialogic im Auftrag des WODC durchgeführt hat. „Gewinnen Sie eine Playstation bei jedem gekauften Milchpaket.“ Solche Werbeaktionen begegnen einem täglich im Supermarkt. Obwohl es verboten ist, Glücksspiele ohne Genehmigung zu veranstalten, dürfen Werbeaktionen im Glücksspiel ohne Genehmigung durchgeführt werden, vorausgesetzt sie entsprechen dem Verhaltenskodex für Werbeaktionen im Glücksspiel. Auch legale Glücksspielanbieter machen davon Gebrauch: Sie veranstalten ein Glücksspiel, um ihr Glücksspielangebot zu bewerben. Denken Sie beispielsweise an die Chance auf ein Wochenende bei jedem 10-Euro-Einsatz. Oder ein Glücksrad, an dem man im Casino kostenlos drehen darf. Anbieter von Online-Glücksspielen setzen vergleichsweise wenig Werbeaktionen im Glücksspiel ein. Es sind vor allem Anbieter von Lotterien sowie physischen Spielhallen und Casinos, die diese Art der Werbung nutzen. Damit wollen sie neue Spieler gewinnen, Besucher an ihren Standort locken und sie dort unterhalten. Die überwiegende Mehrheit der von ihnen durchgeführten Werbeaktionen entspricht dem Verhaltenskodex, wie aus der Untersuchung hervorgeht. Das Anbieten von Glücksspielen unterliegt einem Genehmigungssystem, das im Glücksspielgesetz und den entsprechenden Rechtsvorschriften festgelegt ist. Innerhalb dieses Genehmigungssystems erhalten Glücksspielanbieter spezifische und begrenzte Möglichkeiten, legal Glücksspiele anzubieten. Werbeaktionen im Glücksspiel werden jedoch häufig außerhalb dieses gesetzlichen Rahmens durchgeführt, auf der Grundlage des Verhaltenskodex für Werbeaktionen im Glücksspiel. Der Verhaltenskodex hat keine gesetzliche Grundlage, bietet jedoch Genehmigungsinhabern Möglichkeiten, die sie auf der Grundlage des Gesetzes und ihrer Genehmigung nicht haben und die nicht klar abgegrenzt sind. Dies führt zu Interpretationsspielraum und Unklarheiten in der Gesetzgebung. Auch werden Spielarten vermischt, die der Gesetzgeber gerade trennen möchte, auch im Hinblick auf Prävention von Spielsucht. So können Rubbellose (hohes Risiko-Glücksspiel) als Werbung für Lotterien (niedriges Risiko-Glücksspiel) verwendet werden, oder werden Lotterien (niedriges Risiko) als Werbung für Online-Casinospiele (hohes Risiko) genutzt. Aufgrund der (juristischen) Unklarheiten gibt die Glücksspielbehörde an, nicht in der Lage zu sein, wirksame Aufsicht auszuüben. Eine wichtige Frage dabei ist, ob Online-Anbieter überhaupt Werbeaktionen im Glücksspiel auf der Grundlage des Verhaltenskodex anbieten dürfen. Daher besteht ein Bedarf an Klarheit.
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