18.3.2025

Niederländische Musikproduktionen auf dem Online-Markt.

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Im Auftrag des Ministeriums für Bildung, Kultur und Wissenschaft (OCW) hat Dialogic in Zusammenarbeit mit dem Institut für Informationsrecht (IViR) eine Untersuchung zu Hindernissen und möglichen Anreizmaßnahmen für niederländische Musikproduktionen auf dem Online-Markt durchgeführt. Diese Studie geht auf eine Motion der Zweiten Kammer zurück, in der gefordert wurde zu untersuchen, ob eine Investitionsverpflichtung oder Abgabe auf Audio-Streaming-Dienste zur Unterstützung des niederländischen Musiksektors beitragen könnte.

Forschungsfrage und Methodik

Die zentrale Frage dieser Untersuchung lautete:
  1. Welche Hindernisse bestehen auf dem Markt für Online-Musikdienste, die möglicherweise zu einem Ungleichgewicht zwischen den Einnahmen für niederländische Musikschaffende und den Einnahmen für Online-Musikdienste führen?
  2. Inwieweit sind niederländische Musikproduktionen im Vergleich zu internationalen Musikproduktionen weniger sichtbar oder auffindbar?
  3. Welche möglichen Anreizmaßnahmen, die im europäischen rechtlichen Rahmen liegen, können Online-Musikdiensten auferlegt werden, um niederländische Musikproduktionen zu fördern?
  4. Wie könnten sich diese Maßnahmen auf den breiteren Markt für Audio-Dienste in den Niederlanden auswirken?
Um diese Fragen zu beantworten, wurden verschiedene Forschungsmethoden verwendet: eine umfangreiche Literaturstudie, Tiefeninterviews mit Interessenvertretern aus dem Musiksektor und ein internationaler Vergleich mit Ländern wie Frankreich und Kanada.

Ergebnisse

Die Untersuchung zeigt, dass der Markt für Online-Musikdienste hauptsächlich von großen internationalen Plattformen wie Spotify, YouTube Music und Apple Music dominiert wird. Niederländische Musikproduktionen sind grundsätzlich weit verbreitet, aber ihre Sichtbarkeit wird durch Algorithmen, Playlists und Verbraucherpräferenzen beeinflusst. Die wichtigsten Probleme auf dem Markt für Online-Musikdienste sind:
  1. Das am häufigsten genannte Problem auf dem Markt für Online-Musikdienste betrifft die ungleiche Einkommensverteilung aus den Erlösen eines Musikstücks, insbesondere das Ungleichgewicht zwischen den Urhebern und dem Plattenlabel.
  2. Oft ist nicht klar, wie Playlists von Plattformen zusammengestellt werden, obwohl diese Listen für die Sichtbarkeit des Künstlers von großer Bedeutung sind.
  3. Die Zahlung von Lizenzgebühren durch Social-Media-Plattformen an CBOs und/oder Plattenlabel ist oft viel geringer als die der Streaming-Plattformen oder sogar vollständig fehlend.
  4. Ein viertes Problem ist das Aufkommen von KI-generierter Musik. Hier spielen verschiedene Aspekte eine Rolle, wie zum Beispiel der Grad, in dem KI-generierte Musik auf Streaming-Diensten Musik von 'echten' Künstlern behindert. Darüber hinaus besteht auch ein Mangel an Transparenz darüber, wie KI trainiert wird.

Mögliche politische Maßnahmen

Im Rahmen der Untersuchung schlagen wir einige politische Maßnahmen vor, die die Position der niederländischen Musikschaffenden stärken können, darunter:
  • Verbesserung der Einkommenslage der Urheber
  • Erhöhung der Sichtbarkeit und Auffindbarkeit niederländischer Musik
  • Verständnis für KI und digitale Entwicklungen
  • Stärkung der niederländischen Musikindustrie

Schlussfolgerung

Wir kommen zu dem Schluss, dass eine Abgabe oder Investitionsverpflichtung für Streaming-Dienste wirtschaftlich und rechtlich keine effiziente Lösung darstellt. Stattdessen empfehlen wir gezielte politische Maßnahmen, die zu einer gerechten Einkommensverteilung, einer besseren Unterstützung der Künstler und einer stärkeren Infrastruktur für die niederländische Musikindustrie beitragen. Die Studie wurde am 17. März 2025 an die Zweite Kammer übergeben. Lesen Sie die entsprechenden Briefe an die Kammer und die Entscheidungsnotiz hier.