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Die europäische Politik zu Key Enabling Technologies (KETs) existiert seit einigen Jahren und hat mittlerweile eine feste Position in der europäischen F&E- und Innovationspolitik erlangt. Die Rolle der Kreativindustrie ist in dieser Politik bisher unterbelichtet geblieben. Die Einführung des Begriffs "Key Enabling Methodologies" (KEMs) ist ein Schritt in Richtung einer breiteren Anerkennung der Beiträge, die Designdisziplinen zu gesellschaftlichen Herausforderungen leisten können. In KEMs wird das Wissen aus spezifischen lokalen Designs in generische Strategien oder Prozessbeschreibungen destilliert und abstrahiert.
Es lassen sich mindestens vier verschiedene Arten von KEMs unterscheiden:
- Methoden zur Festlegung von Zielen und Designrichtungen. Zum Beispiel: design for debate.
- Methoden, die helfen, den Designprozess systematisch zu durchlaufen und Stakeholder einzubeziehen. Zum Beispiel: service blueprinting.
- Methoden, die bei der Ausarbeitung und Umsetzung der Lösung unterstützen. Zum Beispiel: virtuelle Simulationen.
- Methoden, die beim Testen und Validieren einer Idee oder Lösung unterstützend sind. Zum Beispiel: usability testing.


