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Für das Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft hat Dialogic die Veranstaltungsliste evaluiert. Der Evaluierungsbericht wurde kürzlich veröffentlicht und als Anhang zum Medienhaushaltsbrief 2024 an die Zweite Kammer gesendet. Im Medienhaushaltsbrief ist folgender Abschnitt zu dieser Untersuchung enthalten:
"Im Mediengesetz ist festgelegt, dass Sport- und Kulturveranstaltungen von erheblicher Bedeutung für die Gesellschaft auf einem öffentlich-rechtlichen Fernsehprogrammkanal ausgestrahlt werden müssen. Wie auch andere EU-Mitgliedstaaten hat die Niederlande eine Liste von Veranstaltungen von erheblicher Bedeutung für die Gesellschaft, die sogenannte Veranstaltungsliste. Unter anderem aufgrund einer Zusage an Ihre Kammer hat das Forschungsbüro Dialogic eine Untersuchung zur Evaluierung der Veranstaltungsliste für Sport- und Kulturveranstaltungen (kurz: Veranstaltungsliste) durchgeführt. Bei dieser Evaluierung wurde auch die Frage der Zugänglichkeit sowie, ob die Definition eines öffentlichen Senders in der heutigen Zeit noch angemessen ist, berücksichtigt. Die Untersuchung fand im Zeitraum von Juli bis Oktober 2023 statt.
In dieser Untersuchung wurden zunächst der Ursprung, die Entwicklung und Änderungen der Veranstaltungsliste mit einem Schwerpunkt auf den Niederlanden sowie ein europäischer Vergleich erfasst. Ebenso wurden die Wirksamkeit und Auswirkungen der Veranstaltungsliste für Sport- und Kulturveranstaltungen in der Praxis für den Zeitraum von 2013 bis 2022 (Ex-post-Evaluierung) näher analysiert und bewertet. Dabei wurde auch das breite Publikum durch eine Panelbefragung (Umfrage) konsultiert, und die Trends im Zuschauerverhalten bei Veranstaltungen auf der Veranstaltungsliste wurden genauer untersucht.
Der wichtigste Effekt der Veranstaltungsliste besteht darin, dass Veranstaltungen, die auf der Liste aufgeführt sind, vor der Platzierung hinter Bezahlungssystemen geschützt werden, so Dialogic. Die Liste verhindert somit eine exklusive und dadurch beschränkte Verbreitung von Veranstaltungen. Die Veranstaltungsliste hat jedoch auch einen preissenkenden Effekt auf die Vergütungen für die Übertragungsrechte. Dialogic kommt zu dem Schluss, dass die Mehrheit der befragten Parteien angegeben hat, dass die Veranstaltungsliste in den letzten Jahren (und seit der letzten Evaluation) wirksam war. Das (weitere) Bestehen einer Veranstaltungsliste wird von den Parteien nicht in Frage gestellt. Es wird jedoch deutlich, dass ein Bedarf für eine Überarbeitung der Liste besteht, sowohl inhaltlich als auch hinsichtlich ihrer Länge, so Dialogic.
In Bezug auf die Definition des 'öffentlichen Senders' empfiehlt Dialogic, dass eine Anpassung dessen angebracht ist, da die Definition nicht mehr mit dem aktuellen Stand der Technologie, der Marktentwicklung und dem veränderten Sehverhalten übereinstimmt. Dialogic schlägt dafür vier (politische) Optionen vor, wobei in einigen Optionen eine größere Rolle für das 'Online-Sehen' neben dem traditionellen TV-Abonnement vorgesehen ist. Kürzlich hat auch die Behörde eine Erläuterung zur Verbreitung von Veranstaltungen über einen 'öffentlichen Fernsehprogrammkanal' gegeben. Die Behörde betont, dass das Interesse des Zuschauers im Vordergrund steht: So viele Menschen wie möglich sollten die Übertragung der Veranstaltung unkompliziert anschauen können. Die Behörde überprüft jedoch nachträglich, ob das Mediunternehmen den Verpflichtungen nachkommt.
Als Anlage zu diesem Schreiben sende ich Ihnen den Bericht von Dialogic zu. Eine umfassendere politische Reaktion und die nächsten Schritte überlasse ich einem zukünftigen Kabinett."


