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Im Jahr 2015 wurde in den Niederlanden das Programm Smart Industry von einer Koalition aus FME, TNO, KvK, VNO-NCW und dem Ministerium für Wirtschaft (EZ) ins Leben gerufen. Dieses Netzwerkprogramm zielt darauf ab, die Digitalisierung der Fertigungsindustrie breit zu fördern und die Chancen der digitalen Technologie besser zu nutzen. Im Rahmen des Smart Industry Programms wurde eine Struktur auf nationaler Ebene (u.a. Programmabteilung), Hubs und Fieldlabs geschaffen. Von Anfang an wurde dabei ein regionaler Ansatz verfolgt, der auf Initiativen und Bemühungen aus der jeweiligen Region basiert. Seit dem Start des Programms wurden 10 Fieldlabs benannt und in den folgenden Jahren auf aktuell 47 Smart Industry Fieldlabs ausgebaut. Darüber hinaus wurden seit 2018 fünf regionale Smart Industry Hubs eingerichtet. In der Zeit von 2015-2019 waren für die Finanzierung (durch Unternehmen, den Staat, Regionen, Bildungseinrichtungen und die EU) der Fieldlabs kumulativ geschätzt etwa 314 Millionen Euro erforderlich.
Das Programm hat zwar zur weiteren Digitalisierung der Fertigungsindustrie beigetragen, jedoch ist seine Effektivität nicht einheitlich für alle Aktivitäten zu bewerten, da es je nach Art der Tätigkeit variiert. Ebenso lässt sich das Programm nicht eindeutig als effizient bezeichnen, insbesondere aus regionaler Perspektive. In beiden Bereichen gibt es noch Verbesserungspotenzial. Dialogic empfahl, das Smart Industry Programm fortzusetzen, jedoch mehr Klarheit darüber zu schaffen, welche Ziele das Programm verfolgt, wer für welche Aufgaben verantwortlich ist und in einigen Punkten zu einer Erweiterung zu kommen. Die wichtigsten Empfehlungen lauten wie folgt:
- Gestalten Sie das Smart Industry Programm wieder als landesweit koordiniertes Programm mit einem klaren roten Faden und einer Reihe von Modulen, die gemeinsam mit der Region entwickelt und finanziert werden.
- Definieren Sie neu, welche Ambitionen im Bereich der Kompetenzentwicklung in Bezug auf Smart Industry bestehen und bestimmen Sie, welche Teile der Kompetenzentwicklung realistischerweise innerhalb des Programms liegen sollten und welche nicht.
- Schaffen Sie Klarheit über die Zielgruppen, die erreicht werden sollen, und streben Sie eine weitere Ausdehnung/Skalierung an.
- Sorgen Sie für eine klare Rollen- und Aufgabenteilung zwischen dem nationalen Programm (Büro), Hubs und Fieldlabs und integrieren Sie ausreichend Nachfragesteuerung.
- Entwickeln Sie eine Interventionslogik, bei der messbare Output-Ziele auf den Problemen basieren, die Unternehmer im Zusammenhang mit der Digitalisierung erfahren.
Am 22. April wurde die von Dialogic durchgeführte Evaluation des Smart Industry Programms zusammen mit einem Kamerbrief der zweiten Kammer vorgelegt. (Untranslated)


