15.12.2016

Cell Broadcast sind Textnachrichten, die gleichzeitig an alle Mobiltelefone in einem bestimmten geografischen Gebiet gesendet werden. In den Niederlanden wird diese Technologie von der niederländischen Regierung genutzt, um wichtige Warnungen und Benachrichtigungen an Bürgerinnen und Bürger zu senden.

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In den letzten Jahren hat das Interesse an der Verwendung von Mobiltelefonen für Bürgeralarmierung zugenommen. Dabei wird der sogenannte Cell Broadcast-Dienst verwendet, als Teil des GSM. In den Jahren 2006 und 2007 wurden in den Niederlanden umfangreiche Tests durchgeführt, um unter anderem die Akzeptanz der Bürger und die Funktionsweise dieser Form der Nachrichten zu untersuchen. Die Niederlande sind dabei führend. Die Bürgeralarmierung mittels Cell Broadcast bietet verschiedene Vorteile gegenüber anderen Alarmierungsmethoden wie dem Sirenen-Netzwerk. Über Cell Broadcast können mehr Informationen kommuniziert werden. Auf diese Weise können auch Ratschläge gegeben werden (zum Beispiel: "Es wurde eine Asbestwolke in Ihrer Umgebung gemeldet. Gehen Sie ins Haus und schließen Sie sorgfältig alle Fenster und Türen"). Außerdem können Nachrichten geografisch genauer verbreitet werden. Langfristig könnte die Bürgeralarmierung über Cell Broadcast, bei ausreichender Akzeptanz durch die Nutzer, sogar das aktuelle Sirenen-Netzwerk ersetzen. Die Entscheidung, die Bürgeralarmierung über Cell Broadcast in den Niederlanden flächendeckend einzuführen, steht noch aus. Diese Entscheidung hängt unter anderem von den Ergebnissen der letzten Untersuchungen ab. Inzwischen werden jedoch Vorbereitungen für eine mögliche Einführung getroffen. Dazu gehört die Vorbereitung von Verträgen, die in diesem Fall mit den Telekommunikationsanbietern (GSM und UMTS) abgeschlossen werden müssen. Darüber hinaus wird auch ein technisches Pflichtenheft für die sogenannte Cell Broadcast Broker-Funktion vorbereitet: die Partei, die für die Umsetzung und Verwaltung der Plattform verantwortlich ist, die die verschiedenen Bürgeralarmierungsnachrichten verarbeitet und ordnungsgemäß an die verschiedenen beteiligten mobilen Dienstanbieter liefert. Es wurde beschlossen, Marktparteien - soweit möglich und sinnvoll - aktiv in diesen Prozess einzubinden. Einerseits bietet dieses Engagement den Marktparteien die Möglichkeit, anzugeben, welche Möglichkeiten es gibt, um ein Pflichtenheft bestmöglich an entwickelte Visionen und verfügbare Kenntnisse anzupassen. Andererseits kann die Regierung auf diese Weise ein Pflichtenheft erstellen, das für alle Parteien als umsetzbar angesehen wird und nicht zu unnötig hohen Kosten führt. Das Ministerium des Innern, das die Leitung dieses Projekts hat, hat Dialogic (in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut Conict) gebeten, Unterstützung beim Erstellen eines technischen Pflichtenhefts zu leisten. Dieses Pflichtenheft soll die Grundlage für die Angebotseinholung bei diesen Telekommunikationsanbietern bilden. Es umfasst die funktionalen Spezifikationen, die das von der Regierung geforderte System (oder Teile davon) erfüllen muss. Basierend auf vorhandener Dokumentation, Gesprächen mit den beteiligten Betreibern, Brokern und Experten im In- und Ausland werden in mehreren Runden diese funktionalen Spezifikationen festgelegt.