27.10.2021

Angemessene Beachtung für Inhalte von allgemeinem Interesse

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In der Studie "Prominenz im Bild" untersucht Dialogic die Auffindbarkeit und Sichtbarkeit audiovisueller Inhalte von allgemeinem Interesse.

In der heutigen digitalen und multimedialen Ära haben sich die Möglichkeiten für die Verbreitung, Bereitstellung und Anzeige von audiovisuellen Inhalten enorm erweitert. Nicht nur über die Fernsehpaketanbieter (ZiggoVodafone und KPN), sondern zunehmend auch über On-Demand-Video-Streaming-Dienste im Internet (Netflix, Videoland und Disney+), soziale Medienkanäle (YouTube, Vimeo) und die Technologieplattformen (Apple TV, Google TV und Amazon Prime). Die Kehrseite dieser Entwicklung ist, dass die Auffindbarkeit und Sichtbarkeit bestimmter Mediendienste im zunehmend breiteren Angebot an Inhalten beeinträchtigt ist. Dies gilt insbesondere für Inhalte von allgemeinem Interesse (insbesondere Nachrichten und Informationen, Bildung und Kultur), wie sie unter anderem von öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten bekannt sind, aber auch von nicht-öffentlichen Rundfunkanstalten angeboten werden können.

Die Prominenz bezeichnet das Ausmaß, in dem bestimmte Medienangebote im Vergleich zu anderen Angeboten in elektronischen Programmführern (EPG), Videooberflächen und Katalogen sowie in Empfehlungen und Suchalgorithmus-Ergebnissen auffallen. Die Europäische Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste (AVMDR, Artikel 7 bis) ermöglicht es den Mitgliedstaaten, spezifische Verpflichtungen in Bezug auf die Sichtbarkeit von Inhalten von allgemeinem Interesse zur Förderung kultureller Vielfalt, Vielfalt der Medien und Meinungsfreiheit festzulegen.

Im Auftrag des Ministeriums für Bildung, Kultur und Wissenschaft hat die Abteilung Medien und Kreativwirtschaft untersucht, wie die angemessene Sichtbarkeit von Medienangeboten oder -diensten von allgemeinem Interesse in der niederländischen Medienbranche auf zukunftsorientierte Weise optimal erreicht und organisiert werden kann.

Die Studie wurde von Dialogic in Zusammenarbeit mit Paul Rutten Onderzoek und Bart van der Sloot durchgeführt. Der Bericht wurde am 25. Oktober Minister Slob für die Erste und Zweite Kammer vorgelegt. Lesen Sie hier das entsprechende Kammerschreiben.

Mehr Informationen gewünscht? Fragen Sie Sven Maltha, oder laden Sie hier den Forschungsbericht herunter.

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