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Das Ausbleiben von Subventionen aus Brüssel für den Ausbau von Breitbandnetzwerken hat auch Vorteile, wie Sven Maltha diese Woche in der Automatiseringsgids festgestellt hat.
Zu Beginn der Woche erfuhren wir, dass es kein Geld aus dem Brüsseler Connecting Europe Facility (CEF) für den Ausbau von hochwertigen Breitbandnetzwerken (NGA) geben wird. EU-Kommissarin Neelie Kroes war enttäuscht, dass im neuen europäischen Haushalt von den vorgeschlagenen 9,2 Milliarden Euro für Breitband nur noch 1 Milliarde übrig geblieben ist. Diese Summe wird jetzt in 'digitale Dienste' investiert, bietet jedoch keinen Raum mehr für Investitionen in schnelle Breitbandnetzwerke.
In den Niederlanden wurde in den letzten anderthalb Jahren viel Energie, Zeit und auch Ressourcen in regionale Pläne für den Ausbau von schnellem Breitband in ländlichen Gebieten (den sogenannten weißen Flecken) investiert. Da nun die erwartete zusätzliche Finanzierung aus den europäischen CEF-Mitteln ausbleibt, ist es umso dringlicher, die finanzielle Lösung zur Deckung der Geschäftsfälle auf dem nationalen Kapitalmarkt zu finden. Letzte Woche hat ABN-Amro in ihrem TMT-Bericht festgestellt, dass Unternehmen im niederländischen Technologie-, Medien- und Telekommunikationssektor oft unzureichenden Zugang zu Finanzierungskapital für innovative Pläne haben.
Aufgabe für die Regierung
Es bestehen jedoch auch ohne Brüsseler Finanzierung (CEF) Möglichkeiten für realisierbare Geschäftsfälle in den ländlichen Gebieten, wenn Markt und Regierung ausreichend zusammenarbeiten. Es ist bedauerlich, dass die Unterstützung aus Brüssel ausbleibt, aber zumindest gibt es jetzt Klarheit. Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass die Niederlande nun nicht mehr den Ausbau der viel größeren ländlichen Gebiete anderer Länder subventionieren müssen und dass niederländische innovative Unternehmer nicht von der Brüsseler Bürokratie abhängig sind. Allerdings würde es dem Breitbandmarkt helfen, wenn Kapitalgeber und innovative Initiatoren in ländlichen Gebieten besser zueinander finden. Eine bessere Informationsversorgung über realisierbare Finanzierungsmodelle und mehr Transparenz auf Seiten der Kapitalgeber können hierbei helfen. Hier sehe ich auch eine Aufgabe für die Regierung.

16. Februar 2013