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Innerhalb von zwei Jahren werden eine große Anzahl niederländischer Kinos digitalisiert sein. Insgesamt betrifft es 571 Säle. Diese digitale Ambition wurde bereits seit einiger Zeit innerhalb der Branche diskutiert, aber jetzt, da das Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft beschlossen hat, finanziell beizutragen, wird die Digitalisierung kurzfristig beginnen. Die Organisation CinemaDigitaal.nl wird die Digitalisierung umsetzen.
Dialogic hat den Geschäftsplan von CinemaDigitaal.nl erstellt. Außerdem hat sie an dem Förderantrag mitgearbeitet, der letzte Woche zu der staatlichen Förderung des Projekts geführt hat.
Viele Filme wurden bereits digital produziert, jedoch war die Vorführung in niederländischen Kinos oft noch analog. Filme wurden auf klassische 35mm-Bänder übertragen, bevor sie an die Kinos verteilt wurden. Das ist eigentlich schade: 35mm-Bänder sind teurer als digitale Speichermedien und das verfügbare Angebot an 35mm-Inhalten ist auf aktuelle Filme beschränkt. Durch die Digitalisierung können also Geld gespart und das Angebot erweitert werden. So ist es z. B. möglich, Opern- und Theateraufführungen, klassische Filme und Live-Sportveranstaltungen im Kino zu zeigen.
Bis vor kurzem war es jedoch für Kinos schwierig, zu digitalisieren. Für die Vorführung digitaler Filme ist nämlich ein digitaler Projektor erforderlich, der für viele Kinos zu teuer in der Anschaffung ist. Darüber hinaus profitieren die Kosteneinsparungen durch die Digitalisierung hauptsächlich die Filmverleiher und nicht die Kinos. Um dieses klassische Beispiel von Kettenversagen zu überwinden, wird im Geschäftsplan das VPF-Modell (Virtual Print Fee) angewendet. Kern dieses Modells ist, dass der Filmverleiher dem Kino eine Vergütung zahlt für jeden Film, der nicht mehr auf 35mm-Band geliefert werden muss. Das Kino verwendet diese Vergütung, um seinen digitalen Projektor zu bezahlen. Eine Besonderheit des niederländischen Plans ist, dass nicht nur die großen Kinos teilnehmen, sondern auch die kleinen Filmhäuser. Dies wird ermöglicht durch staatliche Förderung, aber auch durch ein gewisses Maß an Solidarität innerhalb der Branche.
Für weitere Informationen über den Beitrag von Dialogic zu diesem Projekt können Sie sich an Reg Brennenraedts oder Stein Smeets wenden.