17.3.2010

Internet in 2020: 400 Mbps per Haushalt?

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Dialogic und TNO haben gemeinsam untersucht, wie sich das Internet in den nächsten zehn Jahren entwickeln wird. Daraus geht hervor, dass das Internet in den kommenden Jahren um 30 bis 40 Prozent wachsen wird. Ein durchschnittlicher Haushalt wird daher im Jahr 2020 zwischen 75 und 400 Mbit/s zur Verfügung haben. Zum Vergleich: Derzeit liegt die Download-Geschwindigkeit in einem Haushalt bei 5 bis 10 Mbit/s. Allerdings ist für das Erreichen dieser Geschwindigkeiten auch eine Infrastruktur erforderlich, die dies liefern kann. Im Jahr 2020 sind insbesondere Glasfaser- und Kabelnetze dafür geeignet.

Es werden immer mehr digitale Dienste verfügbar und die Akzeptanz, Vielfalt und Abhängigkeit dieser verschiedenen Dienste nimmt zu. Aber ebenso wichtig für den Bandbreitenverbrauch ist die Tatsache, dass Dienste immer breitbandiger werden. Dies ist vor allem auf die Integration von Videobildern in zahlreiche Dienste zurückzuführen, auch sektorübergreifend.

Basierend auf verschiedenen angesehenen Quellen schätzen wir, dass die durchschnittliche Bandbreitennachfrage zwischen jetzt und 2020 in den Niederlanden für feste Anschlüsse exponentiell um etwa 30% bis 40% pro Jahr steigen wird.

Aus verschiedenen Gründen haben sich die Forscher für eine relativ konservative Schätzung entschieden. Der wichtigste Grund dafür ist, dass in den Niederlanden kaum noch exogenes Wachstum im Festnetz stattfinden wird, nur endogenes. Das Wachstum muss hauptsächlich aus "Niederländern, die mehr im Internet surfen" kommen und nicht aus "mehr Niederländern, die ins Internet gehen". Es ist jedoch zu erwarten, dass die gleichzeitige Nutzung innerhalb von Haushalten weiter zunimmt. Berechnungen zeigen eine breite Spanne für die durchschnittliche Downloadgeschwindigkeit im Jahr 2020, die sich auf 75 Mbit/s bis 400 Mbit/s beläuft. Die Unvorhersehbarkeit des Erfolgs zukünftiger Dienste und Geräte, die viel Bandbreite verbrauchen werden - wie Net TV, HD-Streaming, Cloud-Computing und HD-Telekonferenzen - führt zu einer großen Unsicherheit bei Vorhersagen für 2020. Das Gleiche gilt für die beschleunigte Bereitstellung großer Bandbreiten aufgrund bedeutender Investitionen in NGN-Infrastruktur. Wir erwarten, dass die derzeitige, recht starke Bandbreitenasymmetrie auf der Nachfrageseite zwar abnimmt, aber dass die Asymmetrie ein dauerhaftes Merkmal ist, mit einer Anzeigeuntergrenze von etwa 1:5. Im Prinzip sollten asymmetrische Zugangstechnologien keine Einschränkung für die Bereitstellung symmetrischer Dienste wie HD-Videokonferenzen darstellen, sofern die Upstream-Geschwindigkeit ausreichend hoch und garantiert ist.

Mehr Informationen finden sich im Bericht Vraag en aanbod Next-Generation Infrastructures 2010 – 2020.