4.3.2010

Längere Zusammenarbeit durch Komplementarität von Wissen?

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Für die Entwicklung von Innovationen ist technisches Wissen erforderlich. Aufgrund schnell aufeinander folgender neuer Technologien, immer komplexerer Techniken und steigender Forschungs- und Entwicklungskosten wird es für Unternehmen immer schwieriger, über das gesamte benötigte Wissen für Innovationen zu verfügen. Daher ist die Anzahl der Kooperationsbeziehungen in den letzten Jahren erheblich gestiegen. Dialogic verwendet Netwerkanalyse als Methode und arbeitet kontinuierlich daran, ihr Wissen in diesem Bereich zu erweitern. Diese Studie nutzt ebenfalls die Netwerkanalyse und untersucht die Länge der Kooperationsbeziehungen. Basierend auf der Dauer bestimmter Produktentwicklungszeiten könnte eine bestimmte Länge von Kooperationsbeziehungen erwartet werden. Bisher wurde noch nie die Länge solcher Beziehungen untersucht. Hängt die Dauer dieser Beziehungen mit dem Grad der Komplementarität des Wissens zwischen zwei Unternehmen zusammen? Diese Frage wird im Rahmen einer Abschlussarbeit (Masterstudiengang Science and Innovation Management, Universiteit Utrecht) von Astrid van den Berg bei Dialogic beantwortet werden.

Die Studie konzentriert sich auf den Biotechnologiesektor in den Niederlanden, der sich besonders gut für diese Untersuchung eignet. Aufgrund der vielfältigen und komplexen technischen Kenntnisse in diesem Sektor und seiner vergleichsweise jungen Existenz haben die Unternehmen innerhalb dieses Sektors verschiedene Spezialisierungen entwickelt. Darüber hinaus entwickeln sich Techniken, Fähigkeiten und Ressourcen rasant, sodass die Geschwindigkeit dieser Entwicklungen für Unternehmen in diesem Sektor kaum Schritt zu halten ist. Unternehmen sehen sich gezwungen, mit anderen Unternehmen zusammenzuarbeiten, um in diesem Sektor zu überleben und Zugang zu dem benötigten ergänzenden technischen Wissen zu erhalten. Die Einführung eines Produkts auf dem Markt dauert in diesem Sektor etwa 10-12 Jahre. Aufgrund dessen könnten langfristige Kooperationsbeziehungen erwartet werden. Frühere Untersuchungen haben jedoch ergeben, dass diese Beziehungen oft weniger als ein Jahr dauern. Dieser Widerspruch ist sehr bemerkenswert und wird in dieser Abschlussarbeit untersucht.

Diese Studie wird mithilfe einer Patentzitationsanalyse durchgeführt. Wenn Unternehmen in ihren Patenten wesentlich auf ein anderes Patent Bezug nehmen, müssen sie auf dieses vorherige Patent verweisen. Hierdurch kann Einblick gewonnen werden, inwieweit Unternehmen voneinander Wissen nutzen. Außerdem können auf diese Weise die Wissenskomplementaritäten zwischen den Unternehmen erfasst werden. Die Patentzitationsanalyse kann auch als Methode zur Analyse von Netzwerken verwendet werden. Diese Methode wurde jedoch noch nie zuvor verwendet, um Wissenskomplementaritäten zu erfassen, und ist daher eine experimentelle Operationalisierungsmethode.

Falls Sie mehr über diese Studie erfahren möchten, können Sie sich an Astrid van den Berg wenden.