24.6.2009

Perspektiven für eine niederländische ContentHub

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Die Niederlande sind ein Transitland. Täglich dient die Niederlanden als zentraler Umschlagsplatz für tausende Reisende und große Mengen an Gütern, die ins und aus dem europäischen Hinterland transportiert werden. Analog zu Rotterdam und Schiphol strebt die Region Amsterdam-Hilversum-Almere nun danach, sich zu einem Knotenpunkt für digitale audiovisuelle Medien zu entwickeln: Die Niederlande als zentraler Standort für die Bearbeitung, Speicherung und Weitergabe internationaler Filme, TV-Serien und anderer Inhalte.

Im Auftrag der Provinz Nordholland, des Ministeriums für Wirtschaft, der Städte Amsterdam und Hilversum sowie Amere Kennisstad hat Dialogic die Perspektiven eines solchen Konzepts analysiert. Konkret ging es um die Auslotung von Chancen in verschiedenen AV-Märkten (Kino, VoD, TV, etc.) sowie um die Stärken der Niederlanden im Vergleich zu konkurrierenden Regionen (London, Paris) und Unternehmen (Ascent, TDF). Auf Grundlage dieser Analyse hat Dialogic auch eine erste Strategie (Positionierung, Marketing) für die ContentHub entworfen und die möglichen wirtschaftlichen Auswirkungen untersucht.

Die wichtigsten Schlussfolgerungen des Berichts sind:

  • Content-Produzenten haben einen (manchmal latenten) Bedarf an einer effizienten Lösung für die digitale Speicherung, Bearbeitung und Auslieferung von Inhalten, um angesichts der steigenden Anzahl von Formaten für eine wachsende Anzahl von Mediaplattformen effizient arbeiten zu können. Es ist unwahrscheinlich, dass sie die Produktion, Vermarktung und Rechtemanagement in großem Umfang auslagern werden.
  • Die Niederlande stehen im Wettbewerb mit London und Paris sowie mit Unternehmen wie Ascent und TDF. Doch in den Märkten des Digitalen Kinos, TV, VoD, Online-Videoanwendungen und Gaming sind die Positionen noch nicht (endgültig) besetzt. Der Übergang von einem „geografisch-basierten Cluster“ zu einem „organisatorisch-basierten Cluster“ ist zudem eine Megatrend, dem eine niederländische ContentHub gerecht werden könnte.
  • Für die Entwicklung einer ContentHub in den Niederlanden sind zwei Formen der Markterweiterung für die derzeitige Einrichtungs- und verwandte Industrie relevant: (1) eine Vertiefung des Marktes auf europäischer Ebene, insbesondere in den Märkten VoD und TV; und (2) eine Erweiterung des Marktes in den Niederlanden, vor allem in den Märkten des Digitalen Kinos, Mobilfunk und neuen Online-Medien. Für den Erfolg der ContentHub ist entscheidend, dass in der Wertschöpfungskette eine verstärkte Zusammenarbeit und weitere Spezialisierung erfolgt und dass auf europäischer Ebene eine ausreichende kritische Masse erzeugt wird.

 

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Reg Brennenraedts, Sven Maltha, Stein Smeets oder Robbin te Velde. Der Bericht Perspectieven voor een Nederlandse ContentHub ist auf dieser Website verfügbar.

Übrigens ist das Projekt ContentHub am Dienstag, den 23. Juni offiziell unter dem Namen Dutch Media Hub gestartet, wie auf der Website von Immovator nachzulesen ist.