7.11.2024

Wie flexibel sind Rechenzentren?

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Im Auftrag des RVO (Rijksdienst voor Ondernemend Nederland) und der Topsector Energie haben wir eine Untersuchung über die Rolle von Rechenzentren in der Energiewende und ihr Potenzial für Energieflexibilität durchgeführt. Flexibilität in Angebot und Nachfrage ist ein entscheidender Aspekt des neuen, stärker angebotsorientierten Energiesystems. Rechenzentren, die große Mengen an Strom verbrauchen, können durch Energieflexibilität möglicherweise zur Stabilisierung des Stromnetzes beitragen und Netzüberlastungen reduzieren. Diese Studie wurde in Zusammenarbeit mit ENTRANCE und Pb7 Research durchgeführt, unter der Leitung von RVO, TSE, NCDD und NLdigital. Wir haben alle realisierbaren Möglichkeiten zur Flexibilisierung von Rechenzentren und die Hindernisse für diese Optionen untersucht. Abschließend haben wir untersucht, welche Maßnahmen und Zusammenarbeit erforderlich sind, um diese Hindernisse zu überwinden.

Formen der Energieflexibilität für Rechenzentren

Der Bericht stellt die Flexibilisierungsoptionen dar. Jede Option hat ihre eigenen Einschränkungen, und es gibt einige übergreifende Hindernisse. Die Möglichkeiten zur Flexibilisierung umfassen:
  • Time Shifting: Verlagerung von Arbeitslasten auf Zeiten mit mehr verfügbarem nachhaltigem Strom.
  • Location Shifting: Verlagerung von Arbeitslasten an Standorte mit günstigerem und nachhaltigerem Strom.
  • USV-Systeme: Nutzung der Überkapazität von USV-Systemen (unterbrechungsfreie Stromversorgung) zur Netzstabilisierung, obwohl dies aufgrund verschiedener Beschränkungen (Bidirektionalität) noch begrenzt ist.
  • Notstromaggregate: Diese können für Balance-Services eingesetzt werden, insbesondere wenn umweltfreundlichere Kraftstoffe verwendet werden.
  • Batterien: Können verschiedene Ausgleichsdienste erbringen und beim Engpassmanagement helfen.
  • Vorbeugende Kühlung: Zusätzliches Kühlen bei überschüssiger Energie, um später bei Knappheit weniger zu kühlen.

Hindernisse

Einige Hindernisse treten in vielen Formen der Flexibilisierung auf und behindern die Möglichkeiten flexibler Rechenzentren:
  • Unzureichende Preisanreize: Insbesondere auf gesättigten Märkten wie dem FCR (Frequency Containment Reserve, der Markt für primäre Netzregelungskapazität).
  • Rechtliche und gesetzliche Herausforderungen: (noch) nicht alle Vertragsformen sind gesetzlich zulässig. Dies wird sich in naher Zukunft jedoch schnell ändern.
  • Technische Beschränkungen: Zum Beispiel bei bestehenden USV-Systemen und Batterien.
  • Organisatorische Beschränkungen: Mangelnde Bewusstsein und Zusammenarbeit in der Kette der beteiligten Parteien.
  • Geografische und räumliche Diskussion: Wahl zwischen gezielter Verstärkung oder strategischer Verteilung der Energiefrage und -erzeugung.

Empfehlungen für Politik und Zusammenarbeit

Auch die derzeitige Politik wurde - im Großen und Ganzen - untersucht, mit folgenden Empfehlungen in Kürze:
  1. Skalierung mit Hyperscalern: Diese Akteure haben das größte Potenzial für Energieflexibilität.
  2. Bewusstseinsbildung bei Endnutzern: Insbesondere über nachhaltige IT und Energieflexibilität.
  3. Innovation in der Kette: Weitere Forschung und Experimente mit Energieflexibilität, wie HVO, Wasserstoff und Batteriespeicherung.