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Im Auftrag des Ministeriums für Bildung, Kultur und Wissenschaft (OCW) hat Dialogic eine Studie über die Abhängigkeiten von Big-Tech-Unternehmen in den OCW-Sektoren Berufsbildung, Hochschulbildung, Wissenschaft, Kultur- und Kreativwirtschaft, Medien und Erbe durchgeführt.
Die Hauptfrage der Studie lautet: Wie sehen die Abhängigkeiten der OCW-Sektoren von Big-Tech-Lösungen aus und welche Risiken und Chancen ergeben sich daraus?
In dem Bericht wird für jeden Sektor beschrieben: 1) der aktuelle Stand der Nutzung von Big-Tech, 2) die Chancen, die Big-Tech-Produkte bieten, und 3) die Risiken.
Eine wichtige Erkenntnis aus der Studie ist, dass einzelne Einrichtungen diese Abhängigkeiten kaum eigenständig lösen können. Das Schreiben an die Kammer erkennt diese Abhängigkeiten an und setzt auf einen gemeinsamen Ansatz, um die digitale Autonomie zu stärken. OCW wählt dabei eine schrittweise Strategie auf der Grundlage von zwei Säulen:
1. Stärkung der gemeinsamen Steuerung
- gemeinsame Einkaufsbedingungen;
- offene Standards;
- öffentliche digitale Angebote;
- gemeinsame Governance.
2. Mehr Raum für Alternativen
- Förderung europäischer Lösungen;
- Open-Source-Lösungen wo angebracht;
- Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen;
- Anbindung an europäische Initiativen.