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Die Regierung plant, ab dem 1. Januar 2030 eine einfach gestaltete Kilometergebühr einzuführen: ein einheitlicher Satz für alle gefahrenen Kilometer, ohne Unterscheidung nach Zeit und Ort. Dazu passt ein möglichst einfaches Kilometer-Registriersystem. Die zentrale Abwägung betrifft die Akzeptanz des Risikos von Tachomanipulation im Vergleich zu den Kosten und der Komplexität des Registriersystems. Ein System, das auf dem bestehenden Kilometerzähler in einem Fahrzeug basiert, ist einfach, relativ kostengünstig, aber nicht garantiert betrugsfest. Ein System mit On-Board-Einheiten (Boxen in Fahrzeugen) verringert die Möglichkeiten zur Tachomanipulation erheblich, ist aber schwieriger zu implementieren und relativ teuer.
Im Koalitionsvertrag von Rutte IV wurde vereinbart, ab dem 1. Januar 2030 das Nutzerfinanzierungsmodell (BNG) einzuführen, um die derzeitige Kfz-Steuer zu ersetzen. Damit wird nicht länger der Besitz, sondern die Nutzung des Autos besteuert. Der Vorschlag für BNG umfasst eine nicht zeit- und ortsgebundene Gebühr für alle gefahrenen Kilometer aller niederländischen Personenkraftwagen und Lieferwagen. Dafür wird ein Kilometer-Registriersystem benötigt, das alle gefahrenen Kilometer eines Fahrzeugs erfasst. Dialogic hat in Zusammenarbeit mit Decisio und TwynstraGudde eine Untersuchung zu möglichen Kilometer-Registriersystemen für das Nutzerfinanzierungsmodell durchgeführt. Dabei haben wir die verschiedenen Systeme untersucht und miteinander verglichen.
Ein Kilometer-Registriersystem kann auf Basis des aktuellen Kilometerstands in einem Fahrzeug oder über eine spezielle Einheit, die eingebaut werden muss (On-Board-Einheit, OBU), erfolgen. Beiden Systemtypen sind Nachteile eigen. Ein Registriersystem, das auf dem Kilometerzähler basiert, ist einfach, relativ kostengünstig, aber nicht garantiert betrugsfest. Ein System mit On-Board-Einheiten verringert die Möglichkeiten zur Tachomanipulation erheblich, ist aber schwieriger zu implementieren und relativ teuer.
Die zentrale Abwägung betrifft daher die Akzeptanz des Risikos von Tachomanipulation im Vergleich zu den Kosten und der Komplexität des Kilometer-Registriersystems. Dabei spielt derzeit noch die Unsicherheit eine wichtige Rolle, dass das Ausmaß des Risikos von Tachomanipulation schwer einzuschätzen ist. Einerseits, da der niederländische Vorschlag für BNG noch nicht anderswo auf der Welt angewendet wurde, andererseits, da die Ausgestaltung von BNG noch nicht eindeutig ist. Welche Fahrzeuge sollen künftig welchen Satz zahlen? Und wie groß ist die Akzeptanzbereitschaft für die letztendliche Ausgestaltung von BNG? Diese Aspekte beeinflussen die Motivation und Rechtfertigung möglichen betrügerischen Verhaltens. Das Registriersystem beeinflusst nur die Gelegenheit, also wie einfach es ist, Kilometerstände zu manipulieren.
Aufgrund der Unsicherheiten und dem Wunsch, ein möglichst einfaches System für das Nutzerfinanzierungsmodell einzuführen, wird eine zusätzliche Untersuchung durchgeführt, um zu prüfen, ob eine Registrierung auf Basis des Kilometerzählers im Fahrzeug ausreichend zuverlässig sein kann.
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Publikumsauszug der Kilometer-Registrierungsuntersuchung