6.10.2021

Politikmaßnahmen zur Förderung des innovationsorientierten Einkaufs

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Im Auftrag von PIANOo (dem Zentrum für Fachwissen im Bereich öffentliche Auftragsvergabe) hat Dialogic untersucht, welche Interventionen Regierungen einsetzen können, um innovationsorientierte Beschaffung sowohl in der eigenen Organisation als auch regional oder national zu fördern. Die folgenden sechs Archetypen von Politikinterventionen (in beliebiger Reihenfolge) stehen im Mittelpunkt der Untersuchung: 1. Bereitstellung von Information und Unterstützung sowie Förderung von Netzwerkbildung unter öffentlichen Auftraggebern. 2. Bereitstellung zentraler (Mit-)Finanzierung für (dezentrale) öffentliche Auftraggeber für innovationsorientierte Beschaffung. 3. Festlegung von Zielvorgaben für Einkaufsbudgets. 4. Erstellung von Innovationsagenden und Roadmaps durch öffentliche Auftraggeber. 5. Förderung von innovationsorientiertem Verhalten bei Führungskräften und Beamten. 6. Innovation Brokerage. Wir beschreiben für jede Art von Politikintervention die verschiedenen Möglichkeiten, diese Art von Intervention zu gestalten. Dabei verwenden wir Beispiele aus den Vereinigten Staaten, dem Vereinigten Königreich, Norwegen, Spanien, Finnland, Österreich, Schweden und Flandern. Darüber hinaus gehen wir auf die mögliche Anwendung der Politikintervention im niederländischen Kontext ein: Welche Abwägungskriterien gibt es, welche Anstrengungen sind dafür erforderlich und welche potenziellen Vorteile ergeben sich (in Bezug auf die Lösung von Problemen)? Wir präsentieren auch wichtige Aspekte für die Umsetzung jeder der Interventionen. Die Ergebnisse im Bericht basieren auf Desk Research, einigen Interviews mit Beteiligten der ausländischen Beispiele und einem Diskussionsgespräch mit Mitarbeitern des Justiz- und Sicherheitsministeriums, des Verteidigungsministeriums, von Rijkswaterstaat und ProRail, die sich innerhalb ihrer Organisation mit innovationsorientierter Beschaffung befassen. Wir kommen zu dem Schluss, dass die verschiedenen Interventionen zur Förderung von innovationsorientierter Beschaffung äußerst vielfältig sind. Zunächst variiert der Anwendungsbereich je nach Intervention erheblich (regional oder national, auf eine Branche, eine spezifische Organisation oder einzelne Beamte ausgerichtet). Zweitens stellen wir fest, dass die Interventionen nicht isoliert funktionieren. So bietet die Erstellung einer Innovationsagenda eine Struktur, unter der dann andere Interventionen (Unterstützung, Netzwerkbildung usw.) fallen können. Es fällt auch auf, dass der erste Archetyp (Informations- und Unterstützungsbereitstellung) eine grundlegende Voraussetzung für jeden Archetyp ist: Mit fehlendem Wissen seitens des öffentlichen Auftraggebers verlieren Mitfinanzierung, Innovationsagenden und Zielvorgaben ihre Wirksamkeit. Daher geht Mitfinanzierung praktisch immer mit Prozessunterstützung einher. Die vollständige Ausarbeitung der verschiedenen Politikinterventionen finden Sie hier. Möchten Sie mehr erfahren? Dann nehmen Sie Kontakt auf mit Tessa Groot Beumer.

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