6.2.2020

Inventarisierung des Wissensmanagements im Wattenmeer-Gebiet

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Im Auftrag der Waddenacademie hat Dialogic die Wissenslandschaft des Wattenmeergebiets kartiert und die Rolle, die die Waddenacademie darin spielt, untersucht. Diese Studie umfasste Interviews mit wissenschaftlichen Forschern über die Rolle der Waddenacademie sowie eine bibliometrische Analyse von Veröffentlichungen aus dem Zeitraum 2008 bis 2018. Für die bibliometrische Analyse wurden wissenschaftliche Datenbanken wie Web of Science, Science Direct und Scopus, sowie Metasuchmaschinen wie Microsoft Academic und Google Scholar nach Literatur zum Wattenmeer durchsucht. Da verschiedene Disziplinen mit unterschiedlichen Publikationspraktiken (Zeitschrift, Buch, graue Literatur) und Themen untersucht wurden, wurden einige der Ergebnisse manuell auf Relevanz für das Wattenmeer und auf Themenschwerpunkte überprüft. Anschließend wurden die restlichen Ergebnisse mit einem maschinellen Lernalgorithmus klassifiziert. Es wurde unterschieden zwischen Forschung, die sich unmittelbar auf die niederländischen, deutschen und dänischen Wattenmeere bezieht, Forschung, die für das Wattenmeer relevant ist, aber an einem anderen Ort durchgeführt wurde, sowie Forschung, die thematisch zum Wattenmeer passt, aber keinen spezifischen Ort hat (z. B. Labortests oder Computersimulationen). Die meisten gefundenen Veröffentlichungen bezogen sich direkt auf die Wattenmeere. Außerdem wurde eine leichte Zunahme der Veröffentlichungen im Zeitraum 2008-2018 festgestellt. In Bezug auf die Themen wurden die Veröffentlichungen gemäß den vier Themenbereichen der Trilateralen Wissensagenda klassifiziert: - Thema 1: Klima, Wasser, Sedimente und Untergrund - Thema 2: Ökologie, Biodiversität und räumliche Prozesse - Thema 3: Kulturelles Erbe, Identität und historische Verankerung - Thema 4: Wirtschaft, Gesellschaft und nachhaltige Entwicklung Wir stellten fest, dass die Wissenslandschaft in Bezug auf die ersten beiden Themen gut organisiert ist und leicht über wissenschaftliche Datenbanken gefunden und analysiert werden kann. Die Wissenslandschaft der Themen 3 und 4 hingegen wird nicht so gut von den wissenschaftlichen Datenbanken abgedeckt, ist oft in niederländischer, deutscher oder dänischer Sprache (im Gegensatz zum Englischen der ersten beiden Themen) und in anderen Formaten als wissenschaftliche Zeitschriften. Diese Forschung ist daher fragmentierter, was die automatische Klassifizierung der Ergebnisse zusätzlich erschwert. Basierend auf der bibliometrischen Untersuchung und den Interviews mit wissenschaftlichen Forschern haben wir Schlussfolgerungen und Empfehlungen zur Rolle und Position der Waddenacademie formuliert. Wir kommen zu dem Schluss, dass die Waddenacademie einen wichtigen Mehrwert beim Zusammenführen und Stärken wissenschaftlicher Waddenforschung hat. Für die kommenden Jahre gibt es jedoch noch einige Punkte zu beachten, wie z. B. das Verhältnis zwischen Wissenschaft und politischen und verwaltungstechnischen Fragen oder die Einrichtung einer Waddenbibliothek mit Metadaten zu Waddenveröffentlichungen. Laden Sie hier den vollständigen Bericht herunter. Möchten Sie mehr erfahren? Nehmen Sie Kontakt auf mit Pieter Jan de Boer oder Max Kemman.

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