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Der Missbrauch sozialer Leistungen hat oft eine große gesellschaftliche Auswirkung und reicht über den direkten finanziellen Schaden für die Regierung hinaus. Er untergräbt die Akzeptanz sozialer Leistungen und beeinträchtigt das Rechtsgefühl. Betrüger suchen kontinuierlich nach Schwachstellen in Regelungen oder Systemen, um finanzielle oder wirtschaftliche Vorteile zu erlangen. Der Sozialleistungsbetrug findet zunehmend auf organisierter Ebene statt. In der Regel besteht dabei eine betrügerische Zusammenarbeit zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmern. Dazu gehören beispielsweise Scheinkonstruktionen, fingierte Arbeitsverhältnisse, Insolvenzbetrug sowie Vermittler und Strohmänner ('Strohleute').
Ein aktuelles Beispiel für organisierten Sozialleistungsbetrug, der viel Aufsehen erregt hat, ist der groß angelegte Betrug durch polnische Arbeitsmigranten. Aufgrund dieses Vorfalls möchte die Abteilung für Durchsetzung und Datenaustausch des Ministeriums für Soziales und Beschäftigung (SZW) ihr Wissen im Bereich des organisierten Betrugs erweitern. Aus diesem Grund hat SZW Dialogic beauftragt, Untersuchungen über die Muster organisierten Betrugs (und seiner Bekämpfung) in vier Bereichen außerhalb der Sozialleistungen durchzuführen. Dies ist eine Weiterentwicklung unserer früheren Untersuchung für das WODC über die Dunkelziffer der Kriminalität ('Im Dunkeln tasten'). Zunächst konzentrieren wir uns auf Insolvenzbetrug, Steuerbetrug, Betrug im Gesundheitswesen und Umweltbetrug. Die Ergebnisse der Untersuchung werden voraussichtlich Ende September 2019 vorliegen.
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