2.4.2012

Zusammenfassung der Dienstleistungsinnovationspolitik in den Niederlanden.

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Im Rahmen des EPISIS Inno-Net Projekts von PRO INNO EUROPE haben verschiedene Länder untersucht, welche Politikmaßnahmen zur Förderung der Dienstleistungsinnovation vorhanden sind. Dialogic hat die niederländische Situation untersucht. Obwohl die Niederlande eine Dienstleistungswirtschaft haben (mehr als 70 % des Mehrwerts sind dem Dienstleistungssektor zuzuordnen), existiert keine formelle Dienstleistungsinnovationspolitik. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Dienstleistungsinnovation nicht im Rahmen der Innovationspolitik diskutiert wird; die Bedeutung von Dienstleistungen und Dienstleistungsinnovation wird zunehmend anerkannt (auch in der Fertigungsindustrie und in der Gesellschaft insgesamt) und diskutiert. In den letzten Jahren wurden verschiedene Initiativen entwickelt, um die Dienstleistungsinnovation zu fördern und/oder die Zugänglichkeit generischer und spezifischer Politikmaßnahmen für Diensteanbieter zu verbessern. Diese Politikinitiativen oder Politikexperimente können als erster Schritt in die richtige Richtung bezeichnet werden, basieren jedoch nicht auf einer allgemein akzeptierten Politikvision hinsichtlich der Politikstrategie in Bezug auf Dienstleistungsinnovation. Die meisten in den letzten Jahren entwickelten Initiativen sind größtenteils generische Politikmaßnahmen, von denen auch der Dienstleistungssektor profitieren kann, wie die WBSO und die neue RDA-Regelung. Dies ist auf eine allgemeine Verschiebung in der Innovationspolitik (seit Ende 2010) von Subventionen und spezifischer Politik hin zu relativ mehr Steuermaßnahmen und Kreditfazilitäten sowie zu allgemeinerer Politik zurückzuführen. Eine Ausnahme bildet die Entwicklung der Topsektorenbeleid, für die ein maßgeschneidertes Set von Instrumenten verwendet wird, um Innovation und Wettbewerbsfähigkeit im größeren Maßstab zu unterstützen. Die kreative Industrie und die logistische Dienstleistung sind jedoch die einzigen beiden Dienstleistungssektoren innerhalb der Topsektorenbeleidung und somit Ausnahmen in dem, was wie eine von etablierten (meist technologiegeprägten) Agrar- und Produktionsclustern dominierte Politik erscheint. Alles in allem zeigt sich, dass die Landschaft der Dienstleistungsinnovation und die Politikmischung sowohl hinsichtlich Dienstleistungen und Dienstleistungsinnovation im Vergleich zu anderen Ländern fragmentiert sind. Dienstleistungen und Dienstleistungsinnovation sind bei den Entscheidungsträgern vorerst nicht „top of mind“. Insgesamt wurden im Episis-Projekt für 15 Länder solche Länderstudien durchgeführt. Die Ergebnisse werden am 4.-5. Juni auf der Episis-Konferenz in Helsinki präsentiert, siehe: http://www.proinno-europe.eu/episis/events/third-and-final-episis-conference. Besuchen Sie auch unsere Website: Länderbericht - Dienstleistungsinnovationspolitik.